Spiritualität und Gesundheit

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Untersuchungen haben gezeigt, dass gläubige Menschen häufig zufriedener sind und mit Krisen besser umgehen können. Sie empfinden ihr Leben als lebenswert. Der Glaube an eine geistige Welt und eine unterstützende religiöse Gemeinschaft können dabei helfen, Lebenskrisen zu meistern und dem Leben auch in schwierigen Situationen einen Sinn zu geben.

Allgemeine Studien belegen, dass Spiritualität und Glaube indirekt auch förderlich für die Gesundheit sind. Gläubige Menschen leben im Durchschnitt gesünder. Sie rauchen weniger, trinken weniger Alkohol und ernähren sich gesünder. Hinzu kommt, dass Menschen, die in einer Gemeinschaft oder Gemeinde eingebunden und engagiert sind, über ein gutes soziales Netzwerk verfügen.

Auch Menschen ohne Glauben können nach diesem Vorbild ihre Lebenszufriedenheit und Gesundheit positiv beeinflussen. Als erster Baustein steht hier die gesunde Lebensweise, d.h. nicht rauchen, den Alkoholkonsum reduzieren und sich gesund und ausgewogen ernähren. Zusätzlich wirkt sich Bewegung an der frischen Luft, im Garten oder auf Spaziergängen in der Natur positiv auf das Wohlbefinden aus. Sport und Bewegung – allein oder mit Freunden – verbessern die körperliche Leistungsfähigkeit, Ausdauer und senken das Stresslevel.

Zusätzlich zur körperlichen Gesundheit ist es sinnvoll, auch die seelische Gesundheit zu fördern. Man kann sich z.B. Zeit nehmen, darüber nachzudenken, was für einen Selbst im Leben wichtig ist. Hilfreich ist es, sich regelmäßig Zeit zu nehmen, um inneren Frieden und innere Ruhe zu pflegen, z.B. durch Meditation, Entspannungsverfahren, Zeit in der Natur oder was auch immer dazu beiträgt sich innerlich entspannt zu fühlen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für unsere seelische Gesundheit ist der Kontakt zu anderen Menschen. Gläubige Menschen fühlen sich durch Kontakte in ihrer Gemeinde getragen und erleben gegenseitige Unterstützung. Gute, unterstützende soziale Kontakte tragen sehr zum Wohlbefinden und zu einer positiven Lebenseinstellung bei. Deshalb ist es empfehlenswert, bewusst Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen oder soweit es möglich ist, anderen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen. Das kann zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe erfolgen, wo eigene Erfahrungen anderen helfen können, besser durch eine schwierige Zeit zu kommen. Vielleicht ergeben sich auch weitere Möglichkeiten, andere Menschen zu unterstützen und selbst unterstützt zu werden. Schon kleine Gesten, wie ein Lächeln, die Tür aufhalten oder den Nachbarn auszuhelfen, können unsere Stimmung heben.

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